Psychotherapeutische Praxisgemeinschaft
Neubrückenstr. 60, 48143 Münster

Bürozeiten:
Di 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Do 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Tel.: 0251 - 48290 - 61
Fax: 0251 - 48290 - 62

Petra Lechtape

Meine Schwerpunkte

Heranwachsen und persönliche Entwicklung brauchen Zeit und sind oft mit Problemen und Krisen verbunden. Konflikte in der Familie, mit Freunden, im Kindergarten oder in der Schule führen manchmal zu Überforderungen und einem Gefühl, es nicht alleine bewältigen zu können. Einige Kinder und Jugendliche reagieren mit körperlichen und psychischen Symptomen, Eltern entwickeln Sorgen und Ängste, fühlen sich hilflos. Eine Psychotherapie kann in solch einer Situation hilfreich sein, die Probleme zu erkennen und zu bewältigen.

Meine Arbeitsweise und Methodik

Ich arbeite mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einem Alter zwischen 3 und 21 Jahren. Ich behandle alle psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, wobei ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der Therapie von Pflege- und Adoptivkindern und deren Familien sowie in der speziellen Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen zu sehen ist. 

Nach einem ersten Gespräch in der Praxis finden vier weitere Vorgespräche statt, die sogenannte Probatorik. In diesen Gesprächen geht es zum einen um eine differenzierte Diagnostik, aber auch um ein erstes Kennenlernen und um die Klärung der Frage, ob eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellbar ist. Erst nach Abschluss dieser Eingangsphase wird dann miteinander eine Entscheidung getroffen, ob eine Psychotherapie tatsächlich indiziert ist. 

Ich arbeite tiefenpsychologisch fundiert, wobei die konkrete Planung der Behandlung, der Einsatz der Methoden sowie die Frage, in welchem Setting die Therapie stattfinden soll, von der Symptomatik, den Problemen und letztlich auch von der Persönlichkeit des Hilfesuchenden abhängig ist. Der Fokus liegt in der Bearbeitung der vorliegenden Probleme und Konflikte mit den Kindern und Jugendlichen im einzeltherapeutischen Setting. Eine systemische Sichtweise und die enge Einbindung von Eltern und wichtigen Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess gehören mit zu meiner grundlegenden Haltung. Die Einbeziehung  anamnestischer Daten von Eltern und  Bezugspersonen sind ebenso wichtig wie ihre Sichtweise  auf das Problem und die jeweilige Beziehungsdynamik. Dabei werden neben der Einzeltherapie im Rahmen der begleitenden Gespräche mit Eltern und engen Bezugspersonen auch systemisch ausgerichtete Eltern- und Familiengespräche geführt. Die Kooperation und Vernetzung mit Schulen, Kindergärten und anderen Institutionen ist nach Absprache mit den Sorgeberechtigten sinnvoll. 

In der Therapie mit Kindern stehen häufig das Spiel und das kreative Tun im Vordergrund. Kinder haben hier die Möglichkeit, ihre Gefühle, Konflikte und Sorgen auf unterschiedliche Art zu zeigen und auszudrücken. Übergreifend ist das Spiel in der Kindertherapie ein wichtiger und wesentlicher Zugangsweg zu den PatientInnen. Über das Einlassen im Spiel wird ein beziehungsrelevanter Zugang ermöglicht, auf deren Grundlage dann Konflikte und Probleme verbalisierungsfähig werden. Ein für Kinder mit einem hohen Aufforderungscharakter verbundene Methode ist das therapeutische Sandspiel. Sowohl  Kinder als auch  Jugendliche nutzen die Arbeit mit Sand, Wasser und Material, um ohne Worte einen Zugang zu intrapsychischen Konflikten zu ermöglichen oder szenisch bestimmte Ereignisse zu zeigen. 

In der Therapie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen verändern sich der Fokus, der Zugang und die therapeutische Arbeit. In der Regel steht das Gespräch im Rahmen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie im Vordergrund, wobei auch kreative und narrative Methoden als Zugang zur Konfliktdynamik genutzt werden können. Das Schreiben von Geschichten, die Genogrammarbeit sowie das Einbeziehen des katathymen Bilderlebens in die Therapie, stellen eine mögliche Ergänzung zum eher gesprächsorientierten Setting dar. Inwieweit einzelne Elemente zum Tragen kommen, wird in der Therapie offen mit dem Jugendlichen oder jungen Erwachsenen thematisiert. Darüber hinaus ist ein transparenter Umgang in Fragen zur Auftragsklärung, Zieldefinition und Behandlungsplanung im Rahmen des therapeutischen Settings selbstverständlich.  

Jugendliche ab 14 Jahren können auch ohne Kenntnis der Eltern eine Psychotherapie aufnehmen. In Absprache mit dem Jugendlichen ist dann zu klären, in wieweit wichtige Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.

Qualitätssicherung

Zur Sicherung der Qualität meiner psychotherapeutischen Arbeit ist eine kontinuierliche Teilnahme an einer Supervision und Intervision gekoppelt mit regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen unerlässlich.